Neues von der Kaffeepad-Front!

September 7th, 2010 von Christina

Bio-Kaffeepads
Gute Neuigkeiten für alle Pad-Maschinen-Besitzer! Neben unseren “Aye Aye Captain”-Kaffeepads haben wir jetzt zusätzlich die “Land ahoy”-Pads im Angebot.  Eine meiner ersten Aufgaben hier bei den Kaffeepiraten bestand darin zusammen mit meinen Mitbewohnerinnen diese beiden Pad-Sorten zu testen und  miteinander zu vergleichen. Wir kamen schließlich zu dem Resultat, dass die neuen ” Land ahoy”-Pads ein deutlich kräftigeres Aroma haben und eine feine Schokoladennote zu erkennen ist. Am besten schmeckt er uns als Latte Macciato oder Cappuccino.

Die Bohnen stammen von Kleinbauern aus einer Region um Chidayo in Peru und wurden von der Organisation Perusha exportiert. Es handelt sich um 100 % feinste Hochland Arabica-Bohnen aus kontrolliert biologischem Anbau. Geeignet sind die Pads natürlich für Pad-Maschinen sowie für Siebträger mit Pad-Einsatz. Ab sofort können alle, die jetzt neugierig geworden sind eine Packung “Land ahoy”-Pads für 3, 90 Euro in unserem Shop erwerben. Greift zu und lasst uns wissen, wie euch die neuen Pads schmecken!

Die Kaffeepiraten entern das Museum für Angewandte Kunst in Frankfurt

September 1st, 2010 von Christina


Morgen sticht Kaffeepiratin Caro in See gen Frankfurt. Warum? Natürlich nicht nur, um ihrem alten Heimathafen und den dort zurück gebliebenen Landratten einen Besuch abzustatten. Nein, sie ist natürlich – wie immer – auch im Zeichen der Bohne unterwegs.
Am 2. September (also morgen) findet im Frankfurter Museum für Angewandte Kunst nämlich ein Event der Agentur come closer statt. Die Agentur beschäftigt sich mit Design und Nachhaltigkeit und hat uns als eines der Projekte ausgewählt, das sich auf der Veranstaltung  ”Green Markets- Die Zukunft der Ökonomie” präsentieren dürfen.

Im Vordergrund der Veranstaltung steht eine Podiumsdiskussion mit renommierten Rednern wie Peter Parwan, dem Gründer von Lohas.de oder Olaf Markoff, Unternehmenssprecher von Nike. Es sollen Themen rund um Nachhaltigkeit besprochen werden wie z.B. ” Wird das Ethos Nachhaltigkeit Dienstleistungssektoren und Unternehmens-kulturen grundlegend ändern?”.
In der begleitenden Ausstellung kommen dann wir zum Zug und können dort, neben sechs anderen Unternehmen, unsere Produkte und unser Konzept vorstellen.

Wir freuen uns über die Einladung und berichten natürlich im Anschluss an diese kleine Meuterei ausführlich.

Eene, meene, miste: Es rappelt in der Kaffee-Kiste!

August 30th, 2010 von Christina

Heute wollen wir euch ein echtes Schmuckstück präsentieren. Mobile Cafés gibt’s mittlerweile einige, aber keines ist so charmant und liebevoll gestaltet wie die Kaffee-Kiste von Katharina Gerold und Peter Flügler. Die beiden haben ihren Traum wahrgemacht und beglücken seither mit ihrem Cafe auf drei (!) Rädern Freiburg und Umgebung. Zum Kaffee, den sie mit ihrer  Faema E 61 (Baujahr 1967) zubereiten, gibts leckere Brownies und verschiedene Kuchen.

Ihren festen Standort haben sie jeden Samstag ab 9 Uhr in der Dreikönigstraße, Ecke Urachstraße. Unter der Woche wechseln die Standorte, außerdem ist es auch möglich die Kaffeekiste für Hochzeiten, Betriebsfeiern oder sonstige Feierlichkeiten zu mieten, ein Hingucker ist damit auf jeden Fall garantiert . Für uns haben Kathi und Peter noch einige Fragen beantwortet, die uns brennend interessierten. Das Ergebnis unseres kleinen Interviews könnt ihr hier lesen.

bpcc_ Wie lange seid ihr schon mit eurem mobilen Café unterwegs?
Kati und Peter_ Gestartet sind wir Ende Juli diesen Jahres, nachdem wir ein anständiges Einweihungsfest für unsere Freunde und die Helfer der Kaffee-Kiste gefeiert haben. Seitdem stehen wir jeden Samstag fest auf einem Privatgrundstück in der schoenen Wiehre in Freiburg und werden sonst für kleinere und groessere Feste gebucht.

bpcc_ Könnt ihr schon von eurem Café- Betrieb leben oder habt ihr noch Nebenjobs, wenn ja welche?
Kati und Peter_Da die Kaffee-Kiste noch nicht so lange im Einsatz ist, befinden wir uns noch in der Probephase, d.h leben koennen wir davon noch nicht. Wir sind dabei Fuss zu fassen; dazu gehoert auch vor Ort, an unserem Standort und überregional bekannt zu werden. Dabei hilft uns die Kooperation mit einem befreundeten Miet-und Cateringkoch, der uns mit leckeren Kuchenspezialitäten versorgt.  Und wenn er gebucht wird, bietet er unsere Kaffee-Kiste mit an. Umgekehrt funktioniert das Prinzip auch, was eine schöne Symbiose ergibt. Neben unserem Projekt “Kaffee-Kiste” promoviert Peter in Politikwissenschaften und ich habe Bildungsplanung/Instructional design studiert und bin mit einer Honorarstelle in der Seminarleitung eines Bildungsträgers tätig.

bpcc_ Wie seid ihr eigentlich auf die Idee gekommen ein mobiles Café zu eröffnen?
Kati und Peter_ Bei mir hat sich die Jobsuche nach dem Studium etwas hingezogen und somit lag es nahe, selbst aktiv zu werden und sich den Traum eines eigenen kleinen Cafes zu erfüllen. Der glückliche Umstand war, dass mein Bruder, dessen ursprüngliche Idee die Kaffee-Ape war und der auch eine Ape in Weimar betreibt, seine Pläne für den Eigenbau der Kaffee-Kiste mit uns teilte. So haben wir die Ärmel hochgekrempelt, losgelegt und innerhalb von zweieinhalb Monaten den Aufsatz komplett selbst gebaut.

bpcc_ Euer Café ist ja sehr vom Wetter abhängig, was macht ihr, wenn es stürmt und schneit?
Kati und Peter_In Freiburg ist das Wetter glücklicherweise meistens schön; bei starkem Regen allerdings bleibt die Ape lieber zu Hause und unsere Gäste sowieso. Dem Herbst und Winter schauen wir zuversichtlich entgegen, denn was gibt es gemütlicheres, als an der frischen Luft in schönem Ambiente einen leckeren Kaffee und einen saftigen Schokowalnussbrownie zu geniessen?

bpcc_ Was war der schönste Ort, an dem euer Café je stand und wo wollt ihr unbedingt noch einmal hin?
Kati und Peter_ Der schönste Standort war bei einer Weinverköstigung vor einer alten Burgruine im Herzen des Kaiserstuhls. Das Wetter war perfekt, die Umgebung mit den Weinreben wunderschön- da hat die Kaffee-Kiste „gastronomisch“ und vom Ambiente her ideal reingepasst. Wo wir unbedingt mal hinwollen mit der Ape? Auf einen Marktplatz an den südlichsten Zipfel Italiens, denn schliesslich kommt unsere Kaffeemaschine und die Bohne aus Italien und die Ape sowieso!

Wer die beiden und ihre Ape also gerne mal nach Italien einladen will, schreibt am besten an diepiraten@bpcc.de (wir leiten sämtliche Fanpost weiter). Und wer einfach mal so einen guten Kaffee aus der Faema E61 von Kati&Peter probieren will, der sollte kurzerhand nach Freiburg reisen – denn Freiburg ist auf jeden Fall immer eine Reise wert (der regelmäßige Leser dieses Blogs weiß natürlich, dass Freiburg der Heimathafen der Kaffeepiraten ist und damit einen besonderen Status hier bei uns an Bord hat).

Kaffeezubereitung Unplugged: Die AeroPress

August 27th, 2010 von Christina

” It is amazingly easy to use”. So lautet einer der Kommentare auf der Verpackung der AeroPress, unserer neuesten Errungenschaft im Bereich “Kaffeezubereitung unplugged”. Kennengelernt haben wir sie bei unserem Besuch in Ansbachbei Tom und seinem Green&Bean. Er verwendet die AeroPress geradezu “zwanghaft”  und sagt, dass es keine vergleichbare Zubereitung gibt, die so einfach und schnell geht und dabei ein so tolles Ergebnis liefert.
Ob es wirklich so wahnsinnig einfach ist, wollten wir natürlich sofort testen und nahmen eine AeroPress mit zu uns an Bord. Um auch bei Euch für Informationsnachschub in Sachen Kaffeezubereitung zu sorgen, zeigen wir in einem kleinen Film wie das Gerät funktioniert und vor allem, wie schnell man damit leckeren Kaffee oder Espresso zubereiten kann. Aber zunächst gibts noch ein paar Infos zur Funktionsweise und Nutzung des manuellen Kaffeezubereitungsgerätes.

Der AreoPress wurde 2005 von Alan Adler, einem Elektroingenieur, der eigentlich auf Flugobjekte spezialisiert ist,  erfunden und besteht aus einem Brühzylinder, einem Presskolben und einem Filterhalter, der an der Unterseite des Brühzylinders fixiert werden kann. Im Brühzylinder wir das Kaffeemehl mit dem Brühwasser ca. 10 Sekunden vermischt, woraufhin das Brühwasser mit dem Kolben in die Kanne gepresst wird. Um ein optimales Ergebnis zu erreichen sollte man möglichst fein gemahlenes Kaffeemehl benutzen und mit 80 ° C warmen Wasser aufbrühen. Falls der Kaffee dennoch zu stark geworden ist, kann man ihn noch ganz einfach mit heißem Wasser strecken. Grundsätzlich gilt aber für die Aeropress, dass es für die Zubereitung kein Universalrezept gibt, sondern dass jeder Experte seine ganze eigene Vorgehensweise hat, wie man z.B. auch bei den Aeropress-Weltmeisterschaften gesehen hat.
Die Vorteile der Kaffeezubereitung mit Hilfe des AeroPress liegen neben dem guten Geschmack des Kaffees vor allem in der Schnelligkeit und dem Gewicht des Geräts. In weniger als einer Minute kann man 0,5 Liter Kaffee zubereiten und mit einem Gewicht von nur 600 Gramm eignet es sich optimal für Reisen oder fürs Büro. Preislich liegt der AeroPress bei ca. 30 Euro und diese Investition lohnt sich allemal. Doch jetzt erst mal Film ab, ihr Landratten!

Die Werksbrandt-Kaffees im Test

August 25th, 2010 von Annika

Die Rösterei Werksbrandt liegt romantisch zwischen Wäldern und Wiesen am Rande Rosenheims. Ihr Besitzer Manfred, ein gstandener Bayer,  hatte schon immer den Traum von der eigenen Rösterei, doch er zierte sich. 9.000 Kaffeemaschinen verkaufte er, bis er die Schnauze voll hatte und sich schlussendlich doch an den Röster traute. Wir sind froh darüber, denn dabei heraus kamen wunderbare Kaffee- und Espressomischungen, bei denen man Handwerk und Leidenschaft mit jedem Schluck schmecken kann. Traute er sich Anfangs noch nicht mal an den Röster, ist er jetzt richtig experimentierfreudig geworden: Als wir ihn besuchen dürfen wir einen Espresso testen, der insgesamt 50 Minuten geröstet wurde – und er schmeckte!

Doch viel wichtiger sind die Kaffees, die Manfred mit zu uns an Bord gebracht hat. Die wollen wir nun ausführlich testen:

Der Kräftige

Werksbrandt Kaffeetest
Werksbrandt Kaffeetest
Dieser Kaffee ist eine kräftige Arabica-Robusta-Mischung (60/40) und durch den recht hohen Robustaanteil eigentlich für die klassiche Espressozubereitung im Siebträger geeignet. Doch Werksbrandt ist experimentierfreudig, wir wir schon sagten, und empfiehlt die Zubereitung auch mit dem Kaffeefilter – mit weniger und gröber gemahlenem Pulver. Das probieren wir direkt aus! Wir mahlen die Bohnen schön schrotig, siehe Bild, und gießen Wasser auf, das nach dem Kochen etwa eine halbe Minute abgekühlt ist.

Wir riechen: Ein dezentes Aroma, feine Noten von Kakao.
Wir schmecken: Dieser Kaffee ist so kräftig wie sein Name, das zeit auch das Bild. Obwohl wir sehr grob gemahlenes Pulver verwendet haben, wird der Kaffee schon schwarz. Durch seinen hohen Robustaanteil ist er zwar kraftvoll, jedoch angenehm zu trinken. Er enthält keine Säuren und ist sehr magenschonend. Ein angenehm ruhiger Abgang nach einem vollen Mündgefühl – schön auch mit einem Schuss Milch.
Unser Fazit: Sollte man unbedingt auch mal in der Karlsbader Kanne probieren. Ein schöner Alltagskaffe. Als Espresso auch toll als Basis für einen Cappuccino oder Latte Macchiato.

Espresso Zia

Werksbrandt Kaffeetest
Werksbrandt Kaffeetest
Dieser Espresso, das müssen wir einfach sagen, ist unser Liebling! Warum? Das verraten wir gleich. Er besteht aus 100%  aus Indien (Indien Monsooned Malabar), weitere Teile aus Asien und Südamerika.

Wir riechen:Intensiv Noten von Zartbitterschokolade – nicht süß, sondern eher herb.
Wir schmecken: Einen milden und dennoch sehr aromatischen Espresso. Kaum Säuren, dafür umso intensivere Nuancen Zartbitterschokolade und Kakao. Weich im Mundraum und im Abgang deutlich karamelling.
Unser Fazit:Tante Zia mögen wir nicht nur, weil es ein “starker Kaffee für starke Frauen ist” :-) Der Espresso ist schön rund, gleichzeitig lecker schokoladig-karamellig, dabei aber nicht zu süß. Ein toller Espresso, der zu jedem Anlass passt.

Supercrema

Werksbrandt Kaffeetest
Werksbrandt Kaffeetest
Ob dieser Kaffee seinem Namen alle Eher macht? Das wollten wir direkt probieren. Mit einer schönen, vollen Crema, lässt es sich auch gut einen Cappuccino zubereiten. Wir wollen zwei Kaffeegetränke testen, einen Schümli und einen Cappuccino, so wie Manfred es empfiehlt. Der Kaffee besteht aus 80% Arabicas und 20% Robustas. Und wieder könnte man bei der Zusammensetzung an einen klassischen Espresso denken. Wir legen los:

Wir riechen: Ein weiches Aroma von Edelhölzern und zartem Gras. Sehr dezent, nicht zu aufdringlich.
Wir schmecken: Wir probieren den Kaffee mit etwas gröber gemahlenem Pulver im Siebträger, bereiten einen doppelten Espresso zu. Die Crema wird sehr dicht und karamellig hellbraun. Wir gießen den Kaffee mit etwas heißem Wasser auf und geben zwei Teelöffel Sahne dazu. So wird der Kaffee schön cremig und entsprechend schmeckt er auch. Die süßlichen Noten werden durch die Sahne betont, er ist angenehm rund im Nachgeschmack. Sehr bekömmlich.
Unser Fazit: Ein schöner Schümli Kaffee, nicht zu würzig, ohne Säuren. Wir empfehlen die Zubereitung mit Kaffeesahne oder als Cappuccino.

Espresso Bio

Werksbrandt Kaffeetest
Werksbrandt Kaffeetest
Diese Arabicamischung aus Südamerika, Ozeanien und Äthiopien ist besonderds mild und magenschonend. Darum testen wir diesen Kaffee zum Schluss. Nach drei Mischungen und dem Genuss von Espresso, Schümli und Cappuccino können wir etwas Leichtes gut gebrauchen :-)

Wir riechen: Ein sehr voluminöses Aroma, schön würzig.
Wir schmecken: Einen fein süßlichen Kaffee ohne Säuren, mit Noten von Karamell. Er hinterlässt ein schön klares Mundgefühl, ist nicht zu aufdringlich.
Unser Fazit: Ein milder Espresso mit dennoch schöner Cremabildung. Serh gefällig und bekömmlich. In Kombination mit Milch, also als Cappuccino zum Beispiel, wird die süße Karamellnote noch betont.

Alle Kaffeemischungen gibt es noch bis zum 20. September bei uns an Bord.

Die Rösterei Werksbrandt – beste Kaffees von am gstandnen Bayer

August 23rd, 2010 von Caro

Freunde der Bohne, es ist mal wieder soweit: Wir haben einen neuen Kleinröster zu uns an Bord geholt. Mit unserem obligatorischen Kaffeepiraten-Interview wollen wir Euch dieses Mal Manfred und seine Rösterei Werksbrandt vorstellen. Und weil Manfred so ausführlich wie noch kein Röster vor ihm auf unsere Fragen geantwortet hat, spare ich mir eine große Einleitung und gebe das Wort direkt an den Mann der Stunde!

bpcc_Manfred, seit wann betreibst Du Deine eigene Rösterei namens Werksbrandt?
manfred_Seit dem Frühjahr 2008

bpcc_Und was hast Du davor gemacht?
manfred_Ich hatte 15 Jahre einen Versandhandel mit Kaffee/Espressomaschinen, Zubehör und italienischen Lebensmitteln. Den Versandhandel habe ich dann mit einem Ladengeschäft und Reparaturwerkstätte in Rosenheim erweitert bzw. komplettiert. Den Kaffee importierte ich aus Italien, zeitweise hatte ich mehr als 70 verschiedene Sorten im Programm. Weil das Geschäft aus allen Nähten platzte und ich schon die Vision einer eigenen Kaffeerösterei hatte, bin ich dann im November 2007 in eine Werkshalle ausserhalb von Rosenheim umgezogen. Mittlerweile habe ich den Service und Verkauf von Espressomaschinen in meinen Räumlichkeiten abgegeben. Der Zeitaufwand für den Service meiner ca. 9000 verkauften Kaffeemaschinen wurde einfach zu groß und Rösten macht mir einfach mehr Spaß als an defekten Maschinen zu schrauben. Ganz bin ich aber davon nicht weggekommen, hin- und wieder muß ich mich doch noch um die „Hardware“ kümmern. Viel früher war ich in der IT-Branche und musste superteure Hochleistungscomputer betreuen mit vergänglicher Technik und ständigen Aktualisierungen. Dagegen ist Kaffeerösten eher bodenständig und ich habe gemerkt, ich bin eher der Handwerker und Hersteller.

bpcc_Wie kamst Du zu der Entscheidung, selbst Röster zu werden?
manfred_Weil ich den Import von Kaffee aus Italien nicht mehr mochte. Es gibt einige ausgesprochen gute, auch große Kaffeeröstereien in Italien, mit denen man gerne zusammenarbeitet, wo die Qualität stimmt und alles andere herum auch. Oft war die Zusammenarbeit aber sehr enttäuschend, man wußte nicht was in der Mischung drin war, ob der Kaffee abgelagert war, umetikettiert usw. Man wird gerne als „Deutscher“ behandelt, ganz nach dem Motto: „die trinken alles“. Bei meinem eigenen Kaffee weiss ich, was drin ist und das kann ich dann auch mit gutem Gewissen meinen Kunden anbieten. Ausserdem ist es ein Herstellungsprozess. Ich mache alles gerne selber, ich koche auch mit Leidenschaft.

bpcc_Wie sieht Dein Tagesablauf als Röster aus? Aufstehen, Kaffee trinken, und dann ab an den Röster?
manfred_Genau so ist es.

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Der Gewinner der Blogparade kommt aus Gießen!

August 18th, 2010 von Christina

Vor einigen Wochen haben wir zur Blogparade zum Thema “SOS! Was ist das schönste Cafe deiner Stadt” aufgerufen. Ihr solltet uns schreiben, wo ihr am liebsten euer Lieblingsgetränk verzehrt und warum gerade dort. Wir haben über 35  Vorschläge von euch erhalten und die Entscheidung fiel uns – wie ihr euch sicher vorstellen könnt- sehr schwer. Wir haben uns deshalb dazu entschieden, denjenigen als Gewinner zu küren, der sich unserer Meinung nach die meiste Mühe gegeben hat. Wir möchten euch hier kurz die drei besten Beiträge vorstellen.
Cafe Grundmann;
Zum einen hat unsSimone von ihrem Lieblingscafe, dem „Cafe Grundmann“ in der August-Bebel-Str. 2 in Leipzig überzeugt, wo man sich im Stil der 20er und 30er Jahre die Kaffee-und Kuchenspezialitäten schmecken lassen kann und darüber hinaus noch jede Menge kulturelle und vor allem künstlerische Veranstaltungen angeboten werden. Hier könnt ihr euch selbst ein Bild von dem nostalgischen Flair machen.
Florian Steiner
Der zweitschönste Beitrag kam von Lela aus Heidelberg, die uns das Cafe von Florian Steiner in der  Lutherstraße 28 empfohlen hat.  Florian Steiner ist uns ja bereits als Röstmeister des Jahres 2009 bekannt. In ihrem Beitrag schwärmt Lela von seinen Sommer-Spezialitäten wie den „Affogato“ (Eis und Espresso) oder den “Iced Cappuccino” sowie der gemütlichen Einrichtung. Coffeebay
And the winner is: Marcel! Mit seiner Ode an sein Lieblingscafe „Coffee Bay“ in der Schulstraße 2 in Gießen hat er sich den Gewinn unseres Eiskaffeesets redlich verdient. In seinem Beitrag schildert uns Marcel seine stetig wachsende Zuneigung zu diesem kleinen Cafe, das sich vor allem durch eine gemütliche und ruhige Atmosphäre auszeichnet. Zum Kaffee gibt’s hier leckere Cookies, Brownies oder auch mal eine Kugel Bio-Eis. Marcel selbst beschreibt das Cafe mit dem Slogan „Klasse statt Masse“, was natürlich genau unserem Stil entspricht.

Das war’s nun fürs erste mit unserer Blogparade, aber das nächste Gewinnspiel lässt sicher nicht lange auf sich warten und wie versprochen findet ihr die besten Cafes aus euren Beiträgen demnächst in unserem Cafeguide. Vielen Dank für all eure tollen Vorschläge und unserem Gewinner Marcel wünschen wir Viel Spaß beim Genießen seines Gewinns, hoffentlich demnächst wieder bei Eiskaffee-tauglichen Temperaturen.

Besuch bei Baroco und Tom Schweiger, dem deutschen Baristameister

August 17th, 2010 von Annika

Fränkische Cafés, zwei Kaffee-Gründer und der amtierende Barista-Meister. Die Kaffeepiraten waren on Tour!
Baroco"
Freitag waren wir wieder auf Kaffeefahrt und haben Menschen besucht, die genau wie wir, einen Großteil ihrer Zeit mit Kaffee verbringen. Die erste Station war das Café Baroco, bzw die beiden Brüder Stefan und Thomas von der Bavarian Roasting Company mit Ihrer wunderbaren Kaffeerösterei in Amberg, inmitten der fränkischen oberpfälzischen Provinz. Vor etwas über einem Jahr haben sie das Baroco gegründet. Ursprünglich wollten sie hauptsächlich rösten und daneben ein paar Kaffees ausschenken. Das Café schlug jedoch ein wie eine Bombe und so sind Tom und Stefan seither am rotieren zwischen Milschäumer, Röster und Rohkaffeelager. Schon morgens um neun als wir ankommen fallen die Coffee-Addicts ein und trinken einen schnellen Espresso auf ihrem Weg zur Arbeit.

Ein guter Tipp übrigens für unsere Lieblingscafé-Suche :-) Wir werden über das Baroco demnächst nochmal ausführlicher berichten. Denn nun soll es zunächst um Tom gehen, den amtierenden Deutschen Baristameister, zu dem wir danach aufbrachen.
Green Bean
Tom, sein Café Green&Bean und seine Kaffeeschule sitzen in Ansbach. Auch ein kleines, hübsches Städtchen dessen Einwohner von richtig gutem Kaffee verwöhnt sind. Denn Tom ist in Sachen Latte Art und Kaffeesensorik ein Profi, was ihm letzhin den Titel des Deutschen Baristameisters einhandelte. Er ist von der SCAE zertifizierter Baristatrainer und bietet Schulungen sowohl für Gastronomien als auch für Privatleute an. Schon für 49€ kann man an einem Einsteigerseminar teilnehmen.

Zwei Stunden erzählte uns Tom von seinen Erfahrungen bei den Baristameisterschaften, dem kollegialen Umgang untereinander, selbst zwischen Kollegen die um den selben Titel konkurrieren. Wir fachsimpelten über Kaffeeanbau, die deutsche und internationale Kaffeeszene und testeten diverse Kaffees. Unter anderem den Espresso, mit dem Mike Phillips von Intelligentsia den Weltmeistertitel gewann. Tom war bei den Weltmeisterschaften in London mit einem Kaffee aus Brasilien angetreten, von der Farm Camocim (ein dry pulped natural – red lapar 59 – Ernet August 09). Für diejenigen, die einmal in den Genuss eines solchen “Wettberweb-Kaffees” kommen möchten: man kann ihn im Green&Bean direkt kaufen.

Besonders freuten wir uns natürlich, dass Tom auch unseren Espresso stand up, mate! aus 70% Arabica und 30% Robustabohnen unter die Lupe nahm. Denn natürlich wollten wir wissen, was ein hypersensibilisierter Kaffeefreak von unseren Piratenbohnen hält. Sein Fazit: Ein sehr angenehmer Alltagsespresso, den man gut schwarz genießen kann und der gleichzeitig eine tolle Cappuccino-Grundlage ist. Der Kapitän freut sich und sendet Salutsalven gen Mittelfranken!

Ein Besuch bei Green&Bean ist absolut empfehlenswert. Nicht nur, weil man hier zu absolut fairen Preisen ein spannendes Kaffeeseminar bei Tom buchen kann und Fakten über Kaffee erfahren wird, die in keinem Lehrbuch stehen. Sondern auch wegen des dazugehörigen Cafés, das mitten in der Altstadt liegt und in dem man jederzeit herzlich mit den besten Kaffeegetränken versorgt wird. Ein weiteres Lieblingscafé für unseren Café-Guide!

Espressotest Lamarzocco

Caro und Tom an der LaMarzocco
Espressotest Lamarzocco

In Toms Kaffeeschule
Kaffeeschule Green&Bean

Unser Espresso “stand up, mate!” im Test
Espressotest Intelligentsia

Mit der Mischung oben gewann Mike Philipps von Intelligentsia den Weltmeistertitel
Kaffeeschule Green&Bean

Unsere Crew hat gewählt! Kleinröster zurück an Bord

August 13th, 2010 von Annika

Endlich bekommen unsere Piratenkaffees Zuwachs: Um die leckersten Kaffeespecials der letzten Monate!
Jeden Monat stellen wir unseren Clubmitgliedern einen Kleinröster und seine Kaffees vor. Und jeden Monat wollen wir von den Clubmitgliedern wissen, wie ihnen die Kaffees geschmeckt haben. Und die Kaffees, die unsere Kaffeepiraten-Crew am leckersten fand haben wir kurzerhand zurück an Bord geholt. Zunächst mal dürfen unsere Clubmitglieder ganz exklusiv die neuen alten Freunde genießen. Dann kommen sie in den Shop und sind jederzeit zu bestellen.
Mit dabei sind:

Vicci Caffe
Vicci Caffe

Vicci Caffe, die wir Euch Anfang des Jahres mit ihren drei köstlichen Espressi schwarz, rot und gold vorgestellt hatten. Dunkel italienisch geröstet sind sie von 100% Arabica bis zu einer Mischung mit 25% Robustaanteil. Und für harte Burschen ist genauso etwas dabei wie für Leichtmatrosen mit Kaffeekompetenz.  Hier könnt Ihr Eure Erinnerung an Andrej und Stefan von der Rösterei Kaffeeleben wieder auffrischen.

Torrefaktum
Torrefaktum
Außerdem zurück an Bord ist Torrefaktum, allerdings in leicht abgewandelter Form. Die nachhaltige Rösterei aus Hamburg hat für uns zwei Kaffees zusammengestellt, einen koffeinfreien Espresso und einen leckeren Kaffee aus Bolivien. Fair, fairer, Torrefaktum – wer sich an diesen Leitspruch nicht mehr erinnert, sollte hier nochmal genauer nachlesen, worum es der Rösterei geht.

Mykona
Mykona
Und zu guter Letzt die erst kürzlich vorgestellten sortenreinen Arabicaschätze von Mykona. Aus den besten Anbaugebiten der Welt kommen die Kaffees, wir haben ein kleines Sortiment der leckersten an Bord geholt. Hier erfährst Du mehr über Mykona und die zwei charmanten Jungs dahinter.

Damit ist auch schon alles gesagt, bis auf: Wir heißen unsere Kaffeefreunde an Bord willkommen, freuen uns auf eine gute Reise mit viel Rückenwind.. und Dir, lieber Leser, höchsten Kaffeegenuss! Ahoi!

Grün, Grün, Grün sind alle meine…Pakete!

August 11th, 2010 von Caro

Alle die schon einmal Post von uns bekommen haben, haben sich vielleicht schon gefragt, was denn der kleine Aufkleber auf jedem Paket der Kaffeepiraten zu bedeuten hat.

GoGreen heißt der grüne Kurs, den die Deutsche Post/DHL  seit 2008 aufgenommen hat. Der gelbe Riese wird grün und engagiert sich in Sachen Nachhaltigkeit.
Hinter dem selbstverordneten Klimaschutzprojekt steckt vor allem die Idee, Transparenz zu schaffen und außerdem die CO2-Emissionen zu verringern. Bis 2012 soll sich der Ausstoß von Treibhausgasen pro Sendung um zehn Prozent, bis 2020 um 30 Prozent gegenüber dem Vergleichsjahr 2007 reduzieren. Das heißt: Die Menge an Kohlendioxid, die durch den Transport entsteht, wird grammgenau berechnet und nach Kyoto-Vorgaben entsprechend ausgeglichen. Für einen geringen Aufpreis können Kunden so ihre Briefe, Päckchen oder Pakete emissionsneutral versenden. Noch Fragen?

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